Garten gestalten: Den Garten durch besondere Akzente zum Glänzen bringen

Sobald sich das Wetter stabilisiert, verlegen die meisten ihr Wohnzimmer nach draußen. Endlich wieder Grillen, nett beisammensitzen, die Beete auf Vordermann bringen, Obst und Gemüse anbauen und den Kindern beim Spielen zusehen – mit seinem Garten verbindet jeder unterschiedliche Erlebnisse. Natürlich ist ein Garten, ob klein oder groß ein wahrer Segen. Doch, wenn es um die Gartengestaltung geht, wirft das bei vielen einige Fragen auf. Heute ist nahezu alles möglich, doch natürlich soll das Gartenkonzept am Ende auch stimmig sein. Wir haben dir daher ein paar tolle Tipps zusammengestellt, wie du deinen Garten gestalten kannst.

 

Den Garten gestalten und ihm eine persönliche Note verleihen

Jeder Garten sieht anders aus. Gartenbesitzer bringen bei der Gestaltung des Gartens ihre eigenen Vorlieben, Fantasie, Ideenreichtum und natürlich auch ihre persönliche Note mit ein. Prinzipiell besteht ein Garten aus unterschiedlichen Pflanzen, die in Beeten oder Pflanzgefäßen angeordnet sind. Das Hochbeet hat in den letzten Jahren zudem sehr an Beliebtheit gewonnen. Neben dem verfügt ein Garten über Grünflächen, die mit Rasen versehen sind. Des Weiteren findet man dort verschiedene Gebäude, wie Gartenhäuschen, Geräteschuppen und Co. sowie diverse Sitzmöglichkeiten. Optional ist noch ein Spielbereich für die Kinder integriert. Natürlich kommt es beim Garten gestalten auch auf die Dekoration an, dem Dekor kommt in der Gartengestaltung unbedingt eine besondere Bedeutung zu. In manchen Gärten findet man niedliche Gartenfiguren, andere setzen eher auf die Wirkung von ihren Gartenmöbeln oder wählen ein paar tolle Kunstprojekte als Garten Highlights.

 

Garten gestalten: Die Gartenmöbel nutzen

Sogenannte Lustgärten wurden vor vielen Jahrhunderten angelegt. Dadurch wurde der Garten als reines Nutzobjekt vom Garten, welcher der Entspannung und Erholung dient, abgelöst. Das hat sich bis heute so fortgesetzt, wenngleich sich Freizeit- und Nutzgärten miteinander verbinden. Die meisten verbinden ihren Garten aber in erster Linie mit Regeneration und Freizeit. Eine schöne Terrasse zum Sonnen, ein Grillplatz für gesellige Abende und eine lauschige Gartenbank versteckt im Grünen: Immer spielen die Gartenmöbel eine ganz zentrale Rolle. Klar, wenn du deinen Garten gestalten möchtest, wirst du neben den Pflanzen natürlich zuerst an die Gartenmöbel denken. Diese laden zu Rückzug und Entspannung ein, natürlich aber auch zu Geselligkeit und Kommunikation. Mit dem passenden Design der Gartenmöbel kannst du deinen Garten gestalten, und das auf vielfältige Art und Weise. Zum einen müssen sie dir vom Stil her gefallen, aber natürlich sollte auch die Funktionalität im Vordergrund stehen. Das heißt, die Möbel sollten von der Größe her passen. Mit den Gartenmöbeln kannst du das Aussehen deines Gartens in eine bestimmte Richtung lenken, schau daher, dass sie vom Stil her auch zum Wohnhaus passen. Ein moderner Neubau lädt zum Beispiel auch eher zu einem modernen Garten ein. Verwunschene Renaissancegärten oder verspielte Cottagegärten passen dann vielleicht weniger. Ebenso harmonisiert ein moderner Designgarten nur bedingt mit einem alten Bauernhaus. Am Ende gilt aber auch beim Garten gestalten: Erlaubt ist, was gefällt. Achte beim Garten gestalten auch auf das melodische Zusammenspiel zwischen den Gartenmöbeln und den Pflanzen. Es sollte eine schöne Sichtlinie zu den Blühpflanzen geben, wenn diese von den Möbeln verdeckt werden, ist das natürlich weniger sinnvoll. Den Gartentisch stellst du am besten so, dass du ebenso wie deine Familie und Gäste einen schönen Blick in den Garten haben. Keine sollte vorm Gartenzaun oder der Hauswand sitzen. Möchtest du einen Essbereich auf der Terrasse anlegen, solltest du darauf achten, dass die Möbel nicht den Blick aus dem Fenster versperren. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Qualität der Gartenmöbel. Es nutzt nichts, wenn sie wunderschön aussehen und dann nach einem Jahr schon beginnen zu verwittern und unansehnlich sehen. Möbel aus Edelstahl sehen sehr schön und hochwertig aus, können aber recht schnell verwittern. Polyrattan hingegen ist sehr robust und langlebig, passt aber nicht zu jedem Gartenstil. In einem Bauerngarten, Naturgarten oder mediterranen Garten wirkt Kunststoff vielleicht etwas fehl am Platz. Hier wäre robustes Hartholz wie Teakholz passender. Bei der Auswahl der Gartenmöbel achtest du am besten auf eine Kombination aus persönlichem Geschmack und Funktionalität.

 

Garten gestalten: Größe Flächen strukturieren

Wenn du ein großes Grundstück besitzt, ist das selbstverständlich toll. Natürlich hast du dann auch mehr Arbeit vor dir und musst dir überlegen, wie du die Fläche verschieden gestaltest. Große Rasenflächen sind immer schön, vor allem für die Kinder. Neben dem gibt es meist noch diverse Pflasterflächen, zum Beispiel in der Einfahrt. Gerade große, gepflasterte Flächen können schnell ungemütlich und gar nicht mehr nach Garten aussehen. Um diese etwas aufzulockern, kannst du sie kleinteilig pflastern. Indem du mit der Verlegerichtung und dem Fugenverlauf spielst, kannst du deinen Garten gestalten und das eigentlich eher unspektakuläre Pflaster als Blickfang nutzen. Du kannst zum Beispiel mit unterschiedlichen Pflasterrichtungen jonglieren oder die Fahrrinne mit einem dunkleren oder größeren Stein einfassen. So hebst du einzelne Bereiche des Pflasters ab und brichst die Weite der Fläche gekonnt. Zu kleinteilig solltest du die einzelnen Flächen des Gartens aber auch nicht gestalten, vor allem im Verhältnis zum Wohnhaus. Sonst wirken diese zu verloren. Ist das Wohnhaus recht groß, sollten auch die unterteilten Flächen etwas größer sein. Manchmal reicht auch schon ein einziges großes Element aus, was vom restlichen Garten quasi umrandet wird. Das kann eine großzügig angelegte Sitzfläche sein, ein Gartenteich oder ein Wasserspiel (Springbrunnen, Wassertreppe, etc.). Eine schöne Umrandung sind dann grüne Hecken oder große Bäume, mit dem du deinen Garten gestalten kannst. Natürlich hängt das Ausmaß der Gartengestaltung auch immer vom Budget ab. Es muss aber auch gar nicht gleich eine Wassertreppe sein, ein toller Mittelpunkt ist vielleicht auch ein Staudenbeet, welches finanziell kaum ins Gewicht fällt.

Garten gestalten: Romantische Gartenwege anlegen

Egal, ob geradlinig, verwinkelt oder geschwungen – Gartenwege sind praktisch und dekorativ zugleich. Sie gehören zu den absoluten Gartentrends. Manche möchten eher fußweiche Wege, um durch den Garten zu laufen, andere setzen auf robuste Materialien wie Naturstein. Für welches Material du dich auch entscheidest, Gartenwege sehen immer schön aus. Folgende Materialien kannst du verwenden:

  • Steine,
  • Kies,
  • Rindenmulch,
  • Gras,
  • Holz oder
  • Sand.

Natürlich wissen wir, dass ein Gartenweg, vor allem bei einem großen Garten, nicht unbedingt günstig ist. Das hängt allemal auch von dem Material ab. Rindenmulch oder Sand sind vergleichsweise günstig, während Naturstein oder Holz schon deutlich teurer sind. Doch vielleicht schaust du dich mal bei dir um, denn eine Wegführung für den Garten lässt sich auch durch recycelte Materialien erschaffen. Alte Dinge haben besonders viel Charme und eignen sich hervorragend, wenn du deinen Garten gestalten möchtest. Das gilt besonders für das Verlegen von Wegen. Hast du noch Steine vom Hausbau übrig? Oder alte Backsteine oder Ziegeln? Nachdem du diese auf ihre Tragfähigkeit überprüft hast, kannst du daraus einen Gartenweg zaubern. Es ist auch gar nicht schlimm, wenn nicht alle Steine gleich aussehen. Mit einem bunten Mix sieht der Weg am Ende natürlicher und dekorativer aus.

 

Garten Gestaltung – Ideen und Tipps zur Ergänzung

Mehrere Akzente setzen: Versuche mehrere Blickfänge in den Garten zu integrieren, das kann ein schönes Beet oder eine künstlerische Skulptur sein. Durch die verschiedenen Akzente wird dein Garten zur Entdeckungsreise. Beleuchtung integrieren: Mehrere Leuchtquellen im Garten lassen diesen auch bei Nacht erstrahlen. Besonders toll sehen Lampen an den Wegen oder in den Beeten aus. Mit Wiederholungen arbeiten: Greife verschiedene Farben oder Formen immer wieder an unterschiedlichen Stellen auf. Besonders gut klappt das mit Blühpflanzen oder Dekoration. Mit verschiedenen Bereichen den Garten gestalten: Gerade, wenn du einen größeren Garten hast, kannst du diesen sehr gut in verschiedene (Themen)-Bereiche aufteilen. In dem einen Teil wir gegrillt und gegessen, der andere ist zum Entspannen und Sonnen da, im nächsten baust du Obst und Gemüse an, wieder der nächste dient als insektenfreundliche Blühlandschaft. Der Bereich für die Kinder zum Spielen und Toben darf natürlich auch nicht fehlen. Vielleicht hast du auch Tiere und kannst noch einen Tierbereich anlegen. Nicht gleich alles zeigen: Möchtest du deinen Garten gestalten, kannst du das auf eine besondere Art und Weise tun. Es ist nämlich reizvoller und spannender, wenn man den ganzen Garten nicht mit einmal sehen kann, sondern Raum zum Entdecken bleibt. Um dies zu realisieren, kannst du Hecken, Sträucher, Mauern und Tore gezielt nutzen und dahinter einiges verstecken.